Stand und Entwicklungspotenziale der landwirtschaftlichen Biogasnutzung in Baden-Württemberg. Ein regionalspezifischer Vergleich.
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DE
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Stuttgart
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0938-1228
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DI
EDOC
EDOC
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Abstract
Die Arbeit will den Stand und die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten für die landwirtschaftliche Biogasnutzung in Baden-Württemberg auf der Basis einer hohen regionalen Auflösung erheben und dabei analysieren, welche Unterschiede es in den Regionen gibt. Dabei werden "typische Modellanlagen" für die Regionen unter Berücksichtigung der bestehenden regionalen Agrarstruktur identifiziert und bewertet. Im Ergebnis werden Strategien für die Entwicklung der Biogasnutzung in Baden-Württemberg aus technologischer, ökonomischer und ökologischer Sicht vorgeschlagen. Hierfür werden zuerst Biomassepotenziale zur Biogaserzeugung kleinräumig auf Landkreisebene ermittelt. Die Landkreise werden in vier verschiedene Regionen zusammengefasst, die sich durch einheitliche Eigenschaften für die Biogasproduktion in Bezug auf Substratverfügbarkeit auszeichnen: die ackerreiche und gülledurchschnittliche Biogasregion 1 im Nordwesten, die ackerland-, grünland- und güllereiche Biogasregion 2 im Nord- und Südosten, die grünlandreiche und gülledurchschnittliche Biogasregion 3 überwiegend im Südwesten und die ackerland- und grünlandarme Biogasregion 4 in Mitte-Westen von Baden-Württemberg. In diesen Biogasregionen werden die Analyseergebnisse der Potenzialausnutzung und die Bilanz der Biogasnutzung dargestellt. Hierbei zeigt sich, dass bei der gegenwärtigen Substratzusammensetzung der Biogasanlagen nur die Energiepflanzenpotenziale im hohen Ausmaß ausgeschöpft werden. Eine deutliche Steigerung der Stromerzeugung kann nur erreicht werden, wenn im Schnitt Anlagen in der Größenklasse über 100 kWel, mit hohen Gülleanteilen in der Substratzusammensetzung zugebaut werden. Um die freien Gülle- und Dauergrünlandpotenziale maximal auszuschöpfen wird vorgeschlagen, die Substratzusammensetzung der zukünftig zugebauten Biogasanlagen grundlegend zu ändern.
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XII, 172 S.
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Forschungsbericht Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung; 135