Stadträume und Staatsgrenzen. Geteilte Grenzstädte des mittleren und östlichen Europa im Kontext lokaler Alltagswelten, nationaler Politik und supranationaler Anforderungen.

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DE

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Leipzig

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ZLB: 2001/271-4

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DI

Zusammenfassung

Mit dem politischen Umbruch im mittleren und östlichen Europa kam es zur Etablierung neuer Grenzlinien bzw. wurden bestehende Staatsgrenzen umbewertet. Vor diesem Hintergrund werden geteilte Grenzstädte untersucht, in denen diese neue und komplexe Situation fokussiert auftritt. In der Arbeit werden die heutigen Nachbarstädte Görlitz und Zgorzelec an der deutsch-polnischen Grenze, Narva und Iwangorod an der estnisch-russischen sowie Valga und Valka an der estnisch-lettischen Grenze untersucht. Ausgehend von Interaktionsmodellen für Grenzregionen und einer Typisierung geteilter Grenzstädte werden stadtgenetische, sozialräumliche und funktionale Zusammenhänge analysiert, die trotz der Teilung eines Stadtraumes durch eine Staatsgrenze bestehen können. Aufgrund der spezifischen Situation der Städte im mittleren und östlichen Europa werden auch Aspekte der Transformation einbezogen. Aufbauend auf einer Analyse der aktuellen Konfliktfelder und Kooperationsbereiche sowie deren Einordnung in die jeweiligen nationalen und supranationalen politischen Kontexte werden erstens die Wahrnehmung der Grenz- und Teilungssituation durch die betroffenen Akteure, zweitens die potenziellen Konfliktfelder und drittens die Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unter den Bedingungen der Osterweiterung der Europäischen Union beschrieben. gb/difu

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236 S.

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Beiträge zur regionalen Geographie; 51