Der Landkreis Helmstedt als Grenzgebiet 1945-1952.

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DE

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Braunschweig

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ZLB: 94/475

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Zusammenfassung

Mit dem 9. November 1989 endete die Geschichte des innerdeutschen Grenzsystems, dessen Entwicklung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit der Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen begann. Die Einführung eines besonderen Grenzsystems im Mai 1952 von Seiten der damaligen DDR war dann der Beginn einer Entwicklung, die mit dem Mauerbau in Berlin 1961 ihren Höhepunkt erreichte. In der Arbeit werden im Rahmen einer regionalgeschichtlichen Untersuchung die Vorgänge der Errichtung der Grenze zwischen der britischen und der sowjetischen Besatzungszone 1945 sowie deren weitere Entwicklung bis zum Jahre 1952 dargestellt und untersucht. Schwerpunkt bildet der in Südostniedersachsen gelegene Landkreis Helmstedt, dessen östliche Kreisgrenze nach 1945 einen Teil der Zonengrenze bildete. Am Beispiel dieses Landkreises wird zum einen die Entwicklung der Zonengrenze, der späteren innerdeutschen Grenze, nachgezeichnet. Zum anderen gilt das Hauptaugenmerk den Auswirkungen der Grenzziehung auf die Bereiche: Alltag, Wirtschaft, Verkehr und Grenzgemeinden sowie kollektive Einstellungen und Verhaltensweisen, die am Beispiel der Wahlen und der Kriminalität eruiert werden. sg/difu

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446 S.

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