Mehr Offenheit, mehr Mut! Baukultur statt Monotonie.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: Kws 740 ZB 6736
BBR: Z 555
BBR: Z 555
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Abstract
Auch weil viele Wohnungsneubauten Investitionsobjekte sind, steigt der Druck, etwas gut zu Vermarktendes zu errichten. So entstehen vor allem in Großstädten sich einander ähnelnde Wohngebäude, die zwar die hohen technischen Standards beim Bauen sowie die Vorschriften zu Barrierefreiheit, Brand- und Schallschutz oder Belichtung einhalten, aber die architektonische Qualität, die zu dem entsprechenden Ort passt, vermissen lassen. In dem Beitrag werden Steuerungsinstrumente dargestellt, die in Zeiten steigenden Wohnungsbedarfs die Baukultur befördern können: Architekturwettbewerbe sind ein Hauptwerkzeug, um Qualität im Bauen zu sichern. Als Beispiel wird die Stadt München genannt, wo erfreulich viele Wettbewerbe stattfinden. Außerdem wird auf den Umgang der Stadt Zürich mit Wettbewerben hingewiesen. Zürich gilt als eine Stadt mit relativ innovativen Bauprojekten. Hier werden alle Jury-Sitzungen offen abgehalten. Ein weiteres Steuerungsinstrument der Kommunen ist ihre Bodenpolitik. So vergibt die Stadt München die Bauflächen nicht mehr zwingend an den Meistbietenden, sondern an das beste Konzept. Auch die Vergabe in Erbpacht ist wieder in den Fokus gerückt. Die angekündigte Kategorie "Urbanes Gebiet" soll Ausnahmen im Bauplanungsrecht zugunsten einer durchmischten Stadt zulassen. Die Flächenknappheit hat beispielsweise in Österreich dazu geführt, dass die marktüblichen eingeschossigen Supermärkte mit Wohnungen aufgestockt werden. Auch in München wird darüber nachgedacht.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 1
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S. 32-33