Zum Problem synthetischer und komplexer Karten. Ein Beitrag zur Methodik der thematischen Kartographie.
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SEBI: 78/1726
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Zusammenfassung
Die Kartographie verfügt über ein spezielles Zeichensystem zur Darstellung georäumlicher Verhältnisse, für das semiotische Grundsätze gelten.Forschungsobjekt der Kartographie ist also nicht der Raum im geographischen Sinn, es sind die Karte und ihre Gestaltungsmittel.Das struktur- und funktionsbedingte Erscheinungsbild des Raumes ist a priori nicht synthetisch, sondern es besitzt eine hohe Komplexität, die im Kartenbild ihre Entsprechung finden muß.Der Begriff ,,synthetische Karte'' muß daher negiert werden.Der Terminus ,,komplexe Karte'' ist von der darzustellenden Thematik wie durch die syntaktische Struktur des Kartenbildes gerechtfertigt.Raumbezogene Wirkungsgefüge werden in komplexen Karten durch ein graphisches Korrelationsgefüge aus Farben und Formen wiedergegeben, das aus der inhaltlichen Substanz abgeleitet und auf diese abgestimmt ist.Sinnwidrig wäre eine gemeinsame Darstellung von Fakten, zwischen denen keine Verflechtungen nachweisbar sind. ud/difu
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Kartographie, Themakarte, Komplexität, Methode, Hilfsmittel
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Berlin: Reimer (1976), VI, 121 S., Kt.; Lit.(geowiss.Diss.; FU Berlin 1972)
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Kartographie, Themakarte, Komplexität, Methode, Hilfsmittel
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Abhandlungen des geographischen Instituts; 22