Bürokratie im politischen System Deutschlands. Studien zur partiellen Ausdifferenzierung der Verwaltung aus dem "ganzen Haus"
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1979
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SEBI: 82/4049
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Zusammenfassung
In dieser Arbeit wird die Konzeption von Bürokratie und Bürokratisierung, die von Max Weber als Ausdruck des ökonomischen und sozialen Wandels entwickelt wurde, in Frage gestellt.Statt dessen wird die These aufgestellt, daß die moderne Bürokratie nicht allein das Produkt sozial-ökonomischer Wandlungsvorgänge ist, sondern auch das Resultat von Beharrlichkeit von Mustern alteuropäischer Herrschafts- und Sozialbeziehungen.Überprüft wird diese These, indem die Entwicklung von Verwaltungsaufgaben, -behörden und -personal in Deutschland vom 30jährigen Krieg bis in das 19.Jahrhundert untersucht wird.Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist das adlige "ganze Haus", das den Hof des spätmittelalterlichen und neuzeitlichen Souveräns mit seiner Dienerschaft umfaßt, die sich in einem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis befinden.Der Herrscher gewährt Rat und Hilfe, dafür erhält er Schutz und Schirm, worunter die bedingungslose Treue zu verstehen ist.Der Autor betrachtet nun, ob sich dieses Muster bis in die moderne Verwaltung durchzieht. im/difu
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Köln:(1979), 219 S., Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Köln 1979)