Vom Verwalten des urbanen Raums. Institutionelle Bedingungen von Politikkoordination am Beispiel der Raum- und Verkehrsplanung in städtischen Gebieten.

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ZLB: 2002/3519

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Abstract

Städtische Großräume nehmen auf der ganzen Welt wie auch in der Schweiz laufend an Bedeutung zu. Im Gegenzug sind sie auch immer stärker mit den Problemen moderner Gesellschaften konfrontiert. Der politische Handlungsspielraum aber wächst nicht in gleichem Maße wie der Problemdruck. Agglomerationen sind im schweizerischen föderalistischen System nicht vorgesehen. Ob und wie die politischen Akteure in urbanen Gebieten zur Koordination fähig sind, wird deshalb zur entscheidenden Frage der Qualität städtischer Politik. Der Autor untersucht aus verwaltungswissenschaftlicher Perspektive die institutionellen Bedingungen für eine erfolgreiche Politikkoordination. Die Resultate aus dem systematischen Vergleich von sechs raumwirksamen Projekten aus der Schweiz im Bereich urbaner Raum- und Verkehrsplanung werden den Erkenntnissen aus achtzehn westeuropäischen Entscheidungsfällen gegenübergestellt. Auf dieser breiten empirischen Basis erarbeitet der Autor konkrete Vorschläge, wie urbane Institutionen im Hinblick auf eine optimale Politikkoordination gestaltet werden können. Das Buch richtet sich sowohl an Politik- und Verwaltungswissenschaftler als auch an Praktiker städtischer Politik. difu

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V, 352 S.

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Berner Studien zur Politikwissenschaft; 11