Preußischer Staat und westfälische Unternehmer zwischen Spätmerkantilismus und Liberalismus.

Böhlau
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Böhlau

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Köln

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ZLB: 94/2995

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DI
S

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Abstract

Westfalen in Gestalt der preußischen Provinz war kein Staatsgebiet mit eigener Gesetzgebung noch eine homogene Wirtschaftsregion. Doch seine räumliche wie rechtliche Übergangslage im preußisch-rheinischen Konflikt machte die Provinz zu einem zentralen Schauplatz des Ringens um das Verhältnis von Staat und Wirtschaft im Vormärz. Die Studie stellt die Frage nach dem Wandel des Verhältnisses von Unternehmern und Staat im Zuge der erfolgreichen Institutionalisierung einer liberalen Wirtschaftsordnung und ihrer Rolle für den ökonomischen Wachstumsprozeß. Sie untersucht den Kreis jener unternehmerischen Führungsgruppen Westfalens in der Frühindustrialisierung, die den Wandel des Unternehmerbegriffs im Wirtschaftsleben und in der Wirtschaftsordnung schließlich mit durchgesetzt haben. Dabei werden besonders beleuchtet: die Aktiengesellschaft als Schlüsselinnovation, die Organisation des regionalen Kapitalmarkts und die Rolle der Industrie- und Handelskammern. sosa/difu

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XVIII, 563 S.

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Münstersche historische Forschungen; 2