Energiemanagement ist kommunale Pflichtaufgabe. Beitrag zum Klimaschutz.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Schon seit vielen Jahren wissen Kommunen, dass mit einer gezielten Bewirtschaftung der kommunalen Liegenschaften erhebliche Kosten eingespart werden können. Die ersten Kommunen haben bereits nach der Energiekrise in den 1970er Jahren mit dem Aufbau entsprechender Dienststellen begonnen. Vorreiter waren dabei die Städte Saarbrücken, Duisburg, Stuttgart und Heidelberg. Inzwischen ist es gesicherte Erkenntnis, dass die Verwendung fossiler Energieträger zu einer dauerhaften Veränderung des Weltklimas führt, deren negative Auswirkungen heute erst in Ansätzen erkennbar sind. Die Diskussion um den Klimawandel war für viele Kommunen Anlass, in den vergangenen Jahren ein Kommunales Energiemanagement (KEM) aufzubauen. Unter kommunalem Energiemanagement versteht man die Überwachung des Energieverbrauchs der Liegenschaften, die Berechnung und Bewertung von Verbrauchskennwerten sowie regelmäßige Begehungen der betroffenen Liegenschaften, bei denen der Betrieb energetisch optimiert wird und die Hausmeister beim energieeffizienten Betrieb der Liegenschaften unterstützt werden. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass zumindest zehn Prozent Einsparung regelmäßig erreichbar sind, in Einzelfällen aber auch über 25 Prozent des Energieverbrauchs der kommunalen Liegenschaften eingespart werden können. Für kleine Kommunen bietet sich eine Kooperation mit Nachbargemeinden an und denkbar ist auch, dass externe Dienstleister mit dem Energiemanagement beauftragt werden. Außerdem wird auf die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) hingewiesen, die eine Schulung für kommunale Mitarbeiter plant, in der diese zum Energiemanager ausgebildet werden.
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Keywords
Journal
Die Gemeinde
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Nr. 4
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S. 150-152