Agrarstrukturwandel und agrarpolitische Krisenbewältigung in Deutschland.

Nomos
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Baden-Baden

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ZLB: 93/129
BBR: B 12 313

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DI
S

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Abstract

Durch die die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen umwälzende Industrialisierung wurde der Agrarsektor in ökonomischer wie kultureller Hinsicht marginalisiert und bedurfte in zunehmendem Maße der Unterstützung des Staates. Mit einer Analyse der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Agrarsektors in Deutschland über einen Zeitraum von 200 Jahren wird versucht, die Agrarproblematik in ihrer vollen Komplexität darzustellen. Dabei wird insbesondere die Interdependenz zwischen Agrarstrukturwandel und Agrarpolitik betont. Auf der Suche nach einem sinnvollen Konzept zur Entkrampfung des Agrarproblems kommt die Autorin zu der Schlußfolgerung, daß die Dezentralisierung und Diversifizierung der Wirtschaftsstrukturen hinein in die Region eine wichtige Voraussetzung dafür ist, daß sich die Marginalität der Landwirtschaft relativiert. Weiterführende Lösungen dürfen nicht allein von den Agrarpolitikern in Brüssel erwartet werden. Die Autorin sieht in der Entwicklung von neuen Konzepten eine interdisziplinäre Aufgabe. Dabei wird eine innovative Ökologieorientierung herausgestellt. sosa/difu

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231 S.

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Nomos Universitätsschriften. Politik; 33