Das abgerissene Außenministerium der DDR in Berlin-Mitte. Planungs- und Baugeschichte.

Kulturbuch-Verl.
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Berlin

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ZLB: 2001/553-4

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Abstract

Es wird die Entstehungsgeschichte des Außenministeriums der DDR (Architektenkollektiv um Josef Kaiser, 1964-67) als ein Gebäude der architektonischen Moderne in seinem politischen Kontext und Entscheidungsprozess dargestellt. Thematisiert wird die Rolle des Außenministeriums als Teil eines neuen Herrschaftsforums im Bereich des zerstörten Hohenzollern-Schlosses, die historisch und städtebaulich herausragende Bedeutung des Standortes zwischen Lindenforum und Berliner Altstadt, aber auch die besonderen Bedingungen von Städtebau und Architektur aus Sicht der DDR. Der dokumentierte Planungsprozess ist Beleg für einen variantenreichen, wechselvollen und kritischen Werdegang eines Bauwerkes im Spannungsfeld von Architektur und Politik, er korrigiert und widerlegt so manches Vorurteil und die in westlicher Optik vorherrschende Geringschätzung von Städtebau und Architektur der DDR. So zeigen die Ausführungen zur Diskussion und Entscheidung über Nutzungsprogramm, Entwurfskonzept und Baukonstruktion auf, dass erhebliche Qualitätsansprüche an Architektur und Gestaltung gestellt wurden. Der Einblick in die Planungsgeschichte lässt hinter der politischen Fassade das Bemühen um ein hohes Niveau der Baukunst erkennen. Die Dokumentation belegt auch, wie bei einem solch bedeutenden Gebäude administrative und politische Entscheidungsabläufe organisiert waren und wie sie auf die Architektur Einfluss nahmen. goj/difu

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134 S.

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