Höhere Arbeitsmarktflexibilität oder flexiblere Wirtschaftspolitik? Zu den Ursachen der unterschiedlichen Beschäftigungsentwicklung in den USA und in Deutschland. Gutachten.

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Bonn

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ZLB: 2000/2939

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GU

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Abstract

Die Untersuchung vergleicht zunächst die Entwicklung in Deutschland und den USA, wobei im Mittelpunkt das unterschiedliche Wachstumsmuster steht. Es zeigt sich, dass die Komponenten des BIP, dessen Wachstumsraten selbst nicht wesentlich voneinander abweichen, ein deutlich unterschiedliches Gewicht haben. In Deutschland war das Produktivitätswachstum hoch, die Zunahme der Erwerbstätigenzahl niedrig, das Umgekehrte gilt für die USA. Das dritte Kapitel ist den bekannten Erklärungen für diese Unterschiede wie der größeren Flexibilität des amerikanischen Arbeitsmarktes gewidmet. Es zeigt sich, dass die Unterschiede nicht so groß sind, dass sie die unterschiedliche Bewegung der Arbeitslosenquote erklären könnten. Das vierte Kapitel widmet sich den makroökonomischen Bedingungen der USA, vor deren Hintergrund es zu der sehr günstigen Beschäftigtenentwicklung gekommen ist. Entscheidende Impulse gehen von privatem Konsum und privater Investitionstätigkeit aus. Bei der Vermeidung der Preiseffekte und dem Zustandekommen der Beschäftigungseffekte spielen die Anpassungsfähigkeit der Produktmärkte und ein bewusst auf Erwerbsbeteiligung ausgerichtetes Anreizsystem entscheidende Rollen. eh/difu

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V, 121 S.

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Wirtschaftspolitische Diskurse; 132