Öffentlicher Raum und Erlebniswelt. Zur Planbarkeit falscher Urbanitätsversprechen.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bonn

item.page.language

item.page.issn

0303-2493

item.page.zdb

item.page.orlis-av

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Der Erlebniswert einer Stadt beschäftigt den Planer in zwei scheinbar gegensätzlichen Standpunkten: die Umgestaltung der Stadt zur Erlebniswelt, um den Absatz, den Konsum in der Stadt zu mehren, und der Versuch, städtische Räume wieder zum Schmelztiegel des öffentlichen Lebens zu machen. Gleichzeitig mutieren Städtebau und Architektur immer mehr zum Kulturthema. Losgelöst von realen Produktionsbedingungen und Sachzwängen, werden sie zum Designproblem: In der Verselbständigung als ästhetisches Problem - liegt der Kern der Entwicklung. Die städtebauliche und architektonische Antwort auf die Kritik der Zerstörung der Stadt reduziert sich auf das Bildhafte. Diese Kritik zeigt aber auch, daß die gesellschaftlichen Bedingungen dieser Zerstörung unverändert geblieben sind. Die Hoffnung, daß Planung von öffentlichen Orten hier gezielt etwas verändern könnte, wird allerdings kritisch gesehen. Zu empfehlen ist eher Zurückhaltung in der funktionellen und der gestalterischen Determinierung. Notwendig sind offene Bauund Raumstrukturen und ebenso die Distanz zu einem Zeitgeistphänomen wie Erlebniswert. - (n.Verf.)

Description

Keywords

Journal

Informationen zur Raumentwicklung

item.page.issue

Nr.6

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S.359-363

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries