Die Finanzierung der Esslinger Maschinenfabrik. Eine Fallstudie über die Südwestdeutsche Industrie im 19. Jahrhundert.

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SEBI: 76/3105

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Die Arbeit widmet sich schwerpunktmäßig der Finanzierung der Esslinger Maschinenfabrik und der ihr später angegliederten Unternehmen in der Phase der südwestdeutschen Frühindustrialisierung, ohne allerdings Konjunkturabläufe und Innovationsprozesse, sofern sie für die Kapitalbeschaffungsfrage von Bedeutung sind, außer acht zu lassen. Waren die wenigen kleinen Maschinenwerkstätten des Südwestens noch in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts krisenanfällig und kaum lebensfähig, so verursachte die ab den 40er Jahren massiv einsetzende Mechanisierung der Konsumgüter erzeugenden Gewerbe und die hinzukommenden zahlreichen Neugründungen, vor allem aber der Eisenbahnbau, einen akzelerierten Ausbau der Investitionsgüterindustrie, was erhebliche Finanzierungsprobleme mit sich brachte. Als Kapitalquellen standen Sparkapital, Selbst- und Fremdfinanzierung zur Verfügung. Im allgemeinen spielten bei der südwestdeutschen Industrialisierung Bankkredite noch keine entscheidende Rolle; öffentliche Unterstützung und Erteilung von Aufträgen durch die Staatsbetriebe erleichterte den Maschinenfabriken den Start und machte sie auf ausländischen Märkten konkurrenzfähig.

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Industrialisierung, Maschinenbau, Finanzierung, Institutionengeschichte, Ortsgeschichte, Industrie, Wirtschaft, Geschichte

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Hohenheim: (1975), 209, IX S., Tab.; Lit.; Zus.(wirtsch.Diss.; Hohenheim 1975)

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Industrialisierung, Maschinenbau, Finanzierung, Institutionengeschichte, Ortsgeschichte, Industrie, Wirtschaft, Geschichte

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