Soziale Gesundheitsarbeit. Perspektiven für eine lebensweltorientierte Suchtprävention.
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DE
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Bielefeld
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DI
EDOC
EDOC
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Abstract
Die Arbeit entwickelt ein Konzept der Sozialen Gesundheitsarbeit am Beispiel der Suchtprävention für riskant Drogen und Alkohol konsumierende Jugendliche, für die nach bisherigem Forschungsstand eine eklatante Versorgungslücke besteht, da sie bestehende professionelle Beratungsangebote kaum oder zu selten in Anspruch nehmen. Zur Entwicklung einer Strategie der Frühintervention wird darum auf das international breit evaluierte Konzept der Motivierenden Kurzintervention zurückgegriffen. Zentrale Frage ist, ob über die Schulung von Fachkräften der Jugendhilfe in Motivierender Kurzintervention ein lebensweltorientiertes Beratungsangebot nachhaltig zur Verfügung gestellt werden kann. Dabei ist insbesondere zu beachten, ob und wie die Umsetzung eines bislang im medizinisch-therapeutischen Kontext erprobten Beratungsansatzes in Feldern Sozialer Arbeit und ihrer offenen Form der Beratungskommunikation gelingt. Der empirische Teil umfasst eine Evaluationsstudie des NRW-Modellprojektes MOVE. Die Ergebnisse zeigen, dass MOVE vielfältige Strategien niedrigschwelliger und partizipativer Gesundheitskommunikation entwickelt, die proaktiv statt reaktiv vorgeht und direkt an die Lebenswelt von Jugendlichen anknüpft. Diese beginnt nicht erst dann, wenn die Betroffenen bereits motiviert sind zur Aufnahme eines Beratungsgesprächs oder zur Veränderung eines riskanten Verhaltens, sondern schafft im Vorfeld Gelegenheit zur Reflexion und Hinterfragung eigener Konsummuster und zum Erlernen von Risikokompetenz. difu
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228 S., Anh.