Die Wanderungsproblematik in Europa aus demographischer, wirtschaftlicher und sozialer Sicht unter besonderer Berücksichtigung Deutschlands.
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DE
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Köln
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0034-0111
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BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378
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Abstract
Die Bevölkerung des europäischen Wirtschaftsraumes (EG + EFTA) umschließt heute 380 Mio. Menschen. Die Bevölkerungen der Einzelstaaten stehen unter einheitlichen Trends: Alterung und allmähliche Bevölkerungsabnahme. Fast sämtliche Bevölkerungen des Wirtschaftsraumes weisen - gemessen am Niveau des Generationenersatzes - Geborenendefizite auf, die die Alterung durch das anteilsmäßige Anwachsen der Menschen im Pensionsalter verstärken. Eine von EUROSTAT (1991) vorgenommene Vorausberechnung unterstellt eine jährliche Nettoeinwanderung in die Europäische Gemeinschaft von 250 000 Menschen. Trotzdem würde die EG-Bevölkerung von 350,8 Mio. (2000) bis zum Jahre 2020 hin auf 338,2 Mio. abnehmen. 1989 zählte die EG 13,4 Mio. Ausländer, von denen jedoch 5,1 Mio. EG-Bürger eines jeweils anderen Mitgliedstaates waren. Der Eintritt nur noch geburtenschwacher Jahrgänge in die Erwerbsbevölkerung verringert diese insgesamt und erhöht ihr Durchschnittsalter. Neben Technologisierung der Produktion, Höherqualifizierung der schrumpfenden Jugendjahrgänge und Erhöhung der Frauenerwerbsquote ist vor allem Einwanderung ein Mittel, Arbeitsmarktlücken zu schließen. Das gezielte Einwerben von Arbeitskraft hätte allerdings gesetzliche Voraussetzungen, die für die Europäische Gemeinschaft und Deutschland selbst noch nicht existieren. - (n.Verf.)
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr.5
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S.287-294