Welche Dichte? Höhere Dichten erfordern Planungswillen und städtebauliche Qualität!

Scholz, Carola
Informationskreis für Raumplanung
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Datum

2018

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Herausgeber

Informationskreis für Raumplanung

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Dortmund

Sprache

ISSN

0176-7534

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 155 ZB 6864

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Der Begriff der Dichte ist negativ mit der industriellen Stadtentwicklung des vorletzten Jahrhunderts verbunden. Hohe Dichten standen im Allgemeinen für schlechte und ungesunde Wohnverhältnisse, enge, kinderfeindliche Blockinnenhöfe und überbelegte Wohnungen. Als "Lösung" wurde das städtebauliche Leitbild der "gegliederten und aufgelockerten Stadt" erfunden und, angelehnt an Aussagen der "Charta von Athen", vielfach geplant und gebaut - bis heute. Die Versprechen waren zunächst "Licht, Luft, Sonne", später in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: "Urbanität durch Dichte". Gebaut wurden die monostrukturierten Großsiedlungen des sozialen Wohnungsbaus in hohen oft vertikalen Baudichten, die heute zuvorderst die Problemgebiete der Stadterneuerung und Städtebauförderung sind.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Raumplanung

Ausgabe

Nr. 196

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 68-71

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen