Mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

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München

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0020-9511

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ZLB: Kws 305 ZB 6803
IFL: I 809

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Abstract

Unfälle im Straßenverkehr entstehen nur durch menschliches Versagen - so die allgemeine irrige Annahme. Die Realität spricht eine andere Sprache. Vielmehr spielen andere Faktoren und Ursachen eine entscheidende Rolle. Kommt es an einer bestimmten Kreuzung oder einem Streckenkorridor gehäuft zu Unfällen, stellt sich die Frage, ob es möglicherweise Defizite in der Infrastruktur gibt oder ob die Verkehrsregelung an dieser Stelle unklar ist. Die Problematik der Unsicherheiten im Straßenverkehr aus Sicht von Straßenbau und Verkehrstechnik findet inzwischen in der Unfallursachenanalyse weitgehend Berücksichtigung. Diesem Ansatz wird in dem Beitrag in einem Ländervergleich nachgegangen: In der Bundesrepublik Deutschland ist ein Unfalltypenkatalog bundesweit Standard für Unfallstatistiken. Unfalllisten und Unfalldiagramme sind Grundlage für örtliche Unfalluntersuchung mit dem Ziel, den Unfallort näher zu untersuchen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. In elf von 16 Bundesländern findet die elektronische Unfalltypenkarte PTV Vistad-Euska Anwendung. Mit dem Software-System werden Verkehrsunfalldaten erfasst, validiert und bewertet. Selbst Unfallskizzen können direkt im System angezeigt werden. Im weltweiten Vergleich liegt die Schweiz ganz vorne. Die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Personen zwischen 2010 und 2016 konnte um 34 Prozent reduziert werden. Besonders aktiv ist die Stadt Basel. Hier ist die Verkehrssicherheit ein fester Bestandteil der Verkehrsplanungsprozesse. Dafür wird seit kurzem mit dem Verkehrsmodell "PTV Visum" gearbeitet. Während in Europa bereits spürbare Verbesserungen mit den eingeleiteten Maßnahmen erzielt wurden, steckt das Thema Verkehrssicherheit in den südamerikanischen Ländern noch in den Kinderschuhen. Lateinamerika verzeichnet weltweit die höchste Rate an Todesfällen im Straßenverkehr. Die lateinamerikanische Entwicklungsbank Corporación Andina de Fomento (CAF) mit finanzieller Unterstützung von der Global Road Safety Facility (GRSF) - einem Partnerschaftsprogramm der Weltbank - unterstützt Bolivien bei der Realisierung von Plänen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Die Verkehrssicherheitscharta soll kontinuierlich bei der Infrastrukturentwicklung des Landes berücksichtigt werden.

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Internationales Verkehrswesen

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Nr. 4

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S. 56-57

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