Die Siedlung Dessau-Törten. Rationalität als ästhetisches Programm.

Thelem
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Thelem

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Wiesbaden

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2010/2194

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die 1926-28 errichtete Siedlung Dessau-Törten von Walter Gropius gilt als Musterbeispiel für die Vorfertigung von Bauteilen und für eine nach tayloristischen Prinzipien rationalisierte Baustellenorganisation. Vor dem Hintergrund dieser bis heute vorherrschenden Interpretation, die sich zumeist ausschließlich auf die von Gropius veröffentlichten Pläne und Fotografien stützt, wurden vom Autor umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, um detaillierte Informationen zum bauzeitlichen Zustand der Häuser zu gewinnen. Diese zeigen, dass weder die Konstruktion und Materialität der Häuser noch die städtebauliche Anlage der Siedlung nach ausschließlich rationellen Gesichtspunkten geplant wurden. Das äußere Erscheinungsbild war weniger finanziellen Notwendigkeiten untergeordnet, sondern erweist sich bei genauer Betrachtung als vielschichtige künstlerische Konzeption. Anhand von Gropius' Selbstzeugnissen wird der Entwurfsansatz auf unterschiedlichen Ebenen herausgearbeitet und sein Verständnis von der Stellung des Architekten in der Gesellschaft dargestellt. Dabei wird deutlich, dass Rationalisierung für Gropius keine wissenschaftliche Methode zur "Entzauberung der Welt" im Sinne Max Webers war, sondern vielmehr eine umfassende künstlerische Herausforderung.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

464 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries