Ausbau des Straßenbahnsystems in München.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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DE

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: Kws 335 ZB 6808
BBR: Z 545

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Abstract

Bis in die 1990er Jahre hatte in München der U-Bahnbau Priorität. Doch Ende der 1990er Jahre begann eine Rückbesinnung auf die Straßenbahn. Es wurden bis dahin vernachlässigte Strecken wiederbelebt und das Streckennetz wurde neu strukturiert. Darüber hinaus wurden zwei Routen komplett neu gebaut. In dem Beitrag werden die Baumaßnahmen beschrieben. Die Anbindung des Bahnhofs Pasing erfolgte durch die Streckenverlängerung der Straßenbahnlinie 19. Die Straßenbahn hält nun direkt vor dem Empfangsgebäude des Pasinger Bahnhofs. Gleichzeitig wurde der Zehnminutentakt eingeführt. Eine Taktverdichtung mußte schon ein Jahr zuvor auf den Linien 20 und 21 vorgenommen werden. Die Linie 22 zwischen Hauptbahnhof und der Fachhochschule München wurde in Betrieb genommen, um dem steigenden Verkehrsaufkommen Rechnung zu tragen. Auch die im Jahr 2009 eröffnete Straßenbahnlinie 23 zur Parkstadt Schwabing-Nord entwickelt sich gut. Da hier große Teile eines früheren Militärgeländes noch nicht bebaut sind, wird mit der städtebaulichen Entwicklung ein tägliches Fahrgastaufkommen von zirka 18.000 erwartet. Mit der Neubaustrecke 16 und einer Verlängerung der Linie 18 nach Sankt Emmeram, dem größten Straßenbahnneubauprojekt Münchens, ist das Straßenbahnnetz derzeit nachfragegerecht ausgebaut.

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Verkehr und Technik

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Nr. 3

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S. 112-114

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