Umwelträume und Entscheidungsräume: wie können "problems of spatial fit" in der Landschaftsplanung gelöst werden?

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Kassel

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ZLB: Kws 215/131

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Abstract

Den Problemen, die durch das Auseinanderfallen von Landschaftsfunktionsräumen und politischen Entscheidungsräumen entstehen, ist in der Landschaftsplanung in Deutschland bisher nur geringe Aufmerksamkeit geschenkt worden. Ziel des Beitrages ist es die Potentiale für die Landschaftsplanung zu eruieren, die eine räumliche Analyse der Verantwortlichkeiten für Umweltbelange und der tatsächlichen räumlichen Zuständigkeiten mit sich bringen können. Nach einer kurzen Einführung in die Theorie zu "problems of spatial fit" wird ab Beispiel einer schematisch dargestellten mensch- und naturverträglichen Energiewendeplanung aufgezeigt, dass die Landschaftsplanung mit ihren raumkonkreten Darstellungen besonders geeignet ist eine solche Analyse durchzuführen und damit Schwachstellen im Umsetzungssystem aufzudecken. Dies ermöglicht die Ableitung von Handlungsoptionen, die auch Governance-Aspekte einschließen. Anhand eines Systems von 12 Grundsätzen für die Ansiedlung von Umweltmanagementzuständigkeiten auf den einzelnen politischen Ebenen wird schließlich geprüft, inwieweit die aus räumlicher Perspektive abgeleiteten Handlungsvorschläge auch zu einem umfassenderen Governancekonzept beitragen. Anschließend werden Schlussfolgerungen für die Landschaftsplanung gezogen.

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S. 76-92

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