Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten - Neue rechtskreisübergreifende Konzepte in Wuppertal.
Deutscher Städtetag
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Datum
2016
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Herausgeber
Deutscher Städtetag
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Köln
Sprache
ISSN
2193-5491
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 860 ZB 6641
BBR: Z 212
IRB: Z 76
BBR: Z 212
IRB: Z 76
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
In Wuppertal steigt die Bevölkerungszahl nach jahrzehntelangem Rückgang wieder (von 348.271 im Jahr 2010 auf 355.344 im Jahr 2015). Der Zuwachs ist fast ausschließlich auf Zuwanderungen aus dem Ausland zurückzuführen, so dass der Anteil der Bevölkerung mit ausländischen Wurzeln an der Gesamtbevölkerung von knapp 14 auf 17 Prozent gestiegen ist. Positiv bemerkbar hat sich die Bevölkerungsentwicklung bereits auf dem Arbeitsmarkt. Auf der anderen Seite stehen jedoch die großen Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme oder das Bildungswesen. Seit Anfang 2015 hat die Bevölkerungsentwicklung durch die Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylbewerbern eine neue Dimension erhalten. Derzeit leben über 8.000 Geflüchtete mit unterschiedlichen Aufenthaltstiteln in Wuppertal. Die nachhaltige Integration der Bleibeberechtigten in Arbeit und Ausbildung benötigt daher einen neuen Ansatz, der im gesamtgesellschaftlichen Kontext der Zuwanderung und Integration gesehen wird. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag über die Konzepte der Stadt Wuppertal berichtet. Zur Zeit wird die Einrichtung eines "Hauses der Integration" vorbereitet, in dem alle relevanten Integrationsangebote gebündelt werden. Dort werden unter einem Dach angesiedelt: Leistungsgewährung und berufliche Integration des Jobcenters; rechtskreisübergreifende Beratungs- und Clearingstelle für Ehrenamt und Unternehmen; Integration Point und Berufsberatung der Agentur für Arbeit (BA); Team Arbeitsmarktintegration inklusive Sprachförderung und berufliche Anerkennung des Ressorts Zuwanderung und Integration der Stadt Wuppertal. Grundlage der neuen Einrichtung ist eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung der Stadt mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur. Perspektivisch ist geplant, dass sich das Zentrum zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter (zebera+) um die Arbeitsmarktintegration aller neu Zugewanderten kümmert, wobei vor allem die wachsende Gruppe der Arbeitssuchenden aus Bulgarien und Rumänien eine wichtige Rolle einnehmen wird.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Städtetag aktuell
Ausgabe
Nr. 6
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 8-9