Breitband. Glasfaser als Geschäftsfeld für Kommunen und Stadtwerke.

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Nürnberg

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ZLB Kws: 555/114

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Abstract

Die Versorgung mit hochbitratigen Telekommunikationstechnologien (Breitband) in Deutschland ist lückenhaft. Wo marktgetriebene Lösungen durch privatwirtschaftliche Telekommunikationsunternehmen in strukturschwachen Gebieten oft scheitern, treten zunehmend Kommunen oder kommunale Unternehmen in den Markt ein und übernehmen den Netzausbau. Für die Studie wurden knapp 100 Kommunen zum Breitbandausbau befragt. Hemmnisse für ein kommunales Engagement werden in den geringen oder negativen wirtschaftlichen Potenzialen gesehen, die Breitbandnetzen in vielen Gebieten zugeschrieben werden. Dabei sind die tatsächlichen wirtschaftlichen Möglichkeiten oft unklar. In der Befragung zeigte sich, dass Kommunen, die keine Wirtschaftlichkeitsanalyse für den Ausbau eines potenziellen Erschließungsgebietes vorgenommen haben, die Wirtschaftlichkeit schlechter einschätzen als solche, die eine entsprechende Analyse unternommen haben. Zur Überbrückung eventuell verbleibender Wirtschaftlichkeitslücken existieren verschiedene Förderprogramme. Hier jedoch zeigen sich gemäß der Selbsteinschätzung breite Wissensdefizite bei den Teilnehmern. In Bezug auf die zukünftige Rollenverteilung sehen Kommunen sich vornehmlich in der Funktion eines Netzeigentümers, der den operativen Netzbetrieb sowie die Bereitstellung von Diensten partnerschaftlich in die Hand kommunaler Versorger oder vollintegrierter Telekommunikationsunternehmen legt. Diese Unternehmen wiederum stehen für die ihnen zugedachte Rolle zur Verfügung. Für Energieversorger hat der Glasfaserausbau vor dem Hintergrund der Transformation der Strom- (und Gas-) netze hin zum Smart Grid hohe Bedeutung. Dabei bieten sich zu einem selbstständigen Aufbau eines Glasfasernetzes verschiedene Alternativen an. Hier lässt sich ebenfalls ein Informationsdefizit vermuten.

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31 S.

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