Wohngebäude in Montagebauweise - Geschichte und Perspektive am Beispiel der Wohnungsbauserie 70.

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Dresden

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ZLB: Kws 447/22

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DI

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Abstract

Die Anpassung des Wohnungsbestandes ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Deutschland eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. Besonders in Neuen Bundesländern muss aufgrund des Bevölkerungsrückgangs die Anzahl der Wohnungen reduziert werden. Die Wohngebäude in Tafelbauweise stehen bei der Suche nach Lösungen für dieses Problem im Mittelpunkt der Überlegungen. Die Meinungen zur Perspektive der industriell vorgefertigten Wohnhäuser gehen jedoch weit auseinander. Es wird die Entwicklung der industriellen Vorfertigung beim Bau von Wohngebäuden dokumentiert. Die Darstellungen beginnen etwa in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und enden in der Zeit der politischen Veränderungen in der DDR etwa 1990. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts sind vordergründig mehrgeschossige Gebäude aus Beton beschrieben. Ausführungen zu Bausystemen in Westeuropa nach 1945 verdeutlichen die Anwendung auch außerhalb Osteuropas. Diese geschichtliche Zusammenstellung zeigt den umfassenden Entwicklungsprozess der Montagebauweise imWohnungsbau. Das System und die Elemente der Wohnungsbauserie 70 (WBS 70) werden detailliert dargestellt und erläutert. Angaben zu Bewehrungen und statischen Annahmen sollen eine Basis für Veränderungen an den Gebäuden der Tafelbauweise bilden. Möglichkeiten für konstruktive Veränderungen sind in einem Überblick enthalten. Ausführliche Hinweise zu Informationsquellen über diese Gebäude der 70er und 80er Jahre des 20. Jahrhunderts ermöglichen eine verhältnismäßig schnelle Recherche. Daten zum Bestand und zur Bedarfsentwicklung dienen der Beurteilung einer Perspektive. Eine Aufzählung realisierter Vorhaben mit strukturellen Veränderungen an industriell vorgefertigten Wohngebäuden belegt die Machbarkeit und die Nachfrage in Ostdeutschland. Durch Teilrückbau und Umbau von industriell vorgefertigten Wohngebäuden sowie die Wiederverwendung von Elementen können nachhaltige Lösungen im Wohnungsbau erzielt werden.

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304 S.

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