Die Last der Selbstbestimmung. Widersprüche in Sozialarbeit, Strafjustiz und Psychiatrie.
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DE
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München
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ZLB: 95/948
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DI
S
S
relationships.isAuthorOf
Abstract
Selbstbestimmung bedeutet nicht nur Entscheidungsfreiheit, sondern zugleich auch Selbstfestlegung. Wer sich als Clown definiert, kann nicht gleichzeitig Heiliger sein; weder Umwelt noch wahrscheinlich seine eigene Psyche würden diese Widersprüche verkraften. Der psychisch Kranke hingegen ist häufig in der Lage, derart Widersprüchliches in sich zu vereinigen. Häufig arbeiten Ärzte, Sozialarbeiter, Richter, Psychiater und Therapeuten Hand in Hand und versuchen über allgemeingültige Anamnesen und Theorien aus ihrer Sicht, als psychisch Gesunde, zu helfen. Dabei werden aufgrund bürokratischer Verfahren meist Grundsatzfragen über die psychisch Kranken, die philosophischer Natur sind, beiseite gelassen. Der Autor orientiert seine Arbeit an Einzelfallanalysen. Es handelt sich um einen Geldautomatenspieler, einen Mörder und eine magersüchtige Frau. Der Autor untersucht deren Auseinandersetzung mit der Sozialarbeit, der Strafjustiz und der Psychiatrie und versucht, durch die Philosophie zum Ausdruck zu bringen, daß auf individuelle menschliche Probleme keine allgemeingültigen Lösungen gefunden werden können, sondern umgekehrt abstrakte, philosophische Systeme dazu da sind, um dem Einzelnen in einer konkreten Lebenssituation zu helfen. Er bezieht sich dabei vor allem auf Hegel, Sokrates, Freud und Sartre. mabo/difu
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240 S.
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Soziale Arbeit in der Wende; 17