Neuruppin 1700 bis 1830. Sozialgeschichte einer kurmärkischen Handwerker- und Garnisonstadt.

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Berlin

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ZLB: 94/2326

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DI

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Abstract

Es wird der Versuch unternommen, mit Hilfe der für die Übergangszeit von der frühen Neuzeit bis zum Kapitalismus typischen Quellen (Kirchenbücher) Licht in das Dunkel der städtischen Entwicklung Neuruppins zu bringen. Die Erkenntnisse über die natürliche Bevölkerungsentwicklung, die mit den Ergebnissen zahlreicher historisch-demographischer Untersuchungen anderer Städte verglichen werden, gestatten einen Rückschluß auf die wirtschaftliche Entwicklung Neuruppins, die bisher infolge fehlender Quellen nicht ergründet werden konnte. Auch die Untersuchung des generativen Verhaltens der einzelnen sozialen Gruppen und Schichten dieser Stadt ermöglicht indirekt einen Einblick in die Arbeits- und Lebensweise der Bewohner. Die Neuruppiner Kirchenbucheintragungen werden erfaßt; 44.972 Daten werden für den Zeitraum von 1700 bis 1830 aufgenommen und zur jeweiligen Bevölkerungszahl in Beziehung gesetzt. Die soziale und räumliche Mobilität wird als Indikator für den allmählichen Übergang von der altständischen zur modernen bürgerlichen Gesellschaft gewertet. sg/difu

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320 S.

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