Defending the National Territory - Spatial development policies in Europe in the 90ies. (Das nationale Territorium verteidigen - Raumentwicklungspolitik im Europa der neunziger Jahre.)

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DE

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Dortmund

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ZLB: 94/1879-4

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S

Zusammenfassung

Die Hauptthese des Aufsatzes lautet: Mit dem Inkrafttreten des Europäischen Marktes und dem Fall der Berliner Mauer setzt eine verstärkte Rückbesinnung auf den Nationalstaat ein. Begleitet von Protesten gegen die Maastrichter Beschlüsse und dem Wiedererstarken nationalistischer Töne gibt es auch in der Raumplanung/Regionalplanung eine (Rück)besinnung auf das nationale Territorium. Zwischen dem europäischen Internationalismus und den Versuchen der regionalen Eigenständigkeiten gibt es eine Renaissance der nationalen landesweiten Raumplanung. Dabei existiert mit Ausnahme der Niederlande in keinem europäischen Land eine nennenswerte Verankerung der Raum- und Regionalplanung auf nationalstaatlicher Ebene. Aber mit dem Übergang von Kompetenzen für die Regionalplanung auf die Europäischen Kommissionen entsteht eine Gegenbewegung auf Seiten der nationalen Regierungen gegen die Konzentration und Zentralisierung der Kompetenzen, was zu Lasten der Autonomie der Regionen geht. Der Autor beschreibt aktuelle Trends in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden. goj/difu

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24 S.

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Dortmunder Beiträge zur Raumplanung; 133