Prekäre Beschäftigungsverhältnisse. - Die Bundesrepublik Deutschland auf dem Wege in die Tagelöhnergesellschaft. Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 5. Juni 1996 in Leipzig.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Bonn
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 97/865
item.page.type
item.page.type-orlis
KO
SW
SW
relationships.isAuthorOf
Abstract
Das klassische Normalarbeitsverhältnis, an dem sich auch das System der sozialen Sicherung orientiert, wird von einer breiten Palette unsicherer Beschäftigungsformen überlagert. Aus der zunehmenden geringfügigen Beschäftigung ergeben sich verteilungspolitische und wettbewerbspolitische Verzerrungen und arbeitsmarktpolitische Fehlentwicklungen. Durch differenzierte gesetzliche Regelungen ließen sich hier Bedenken gegen eine Versicherungspflicht dieser Beschäftigungsgruppe ausräumen. Leiharbeit, die nicht auf Dauer angelegt ist und in der sehr niedrige Arbeitsentgelte gezahlt werden, ist auch wegen der kommerziellen Entwicklung bedenklich so daß von gemeinnützigen Einrichtungen Alternativen angeboten werden. Scheinselbständige, die formal als Selbständige engagiert jedoch in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Auftraggeber stehen, besitzen keine arbeitsrechtlichen Ansprüche. Lösungsansätze könnten eine Ausweitung des Arbeitnehmer-Begriffs oder Pflichtversicherungen für bestimmte Kreise von Selbständigen sowie Zwangsabgaben für Unternehmen an einen entsprechenden Fonds sein. eh/difu
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
VI, 46 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Wirtschaftspolitische Diskurse; 92