Stadtentwicklung, nachhaltige Vermietung und öffentlichkeitswirksame Events. Zwischennutzung als stadtplanerisches Instrument.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Eine Übergangs- oder Zwischennutzung ist die befristete Nutzung leerer Räume, Gebäude oder Flächen. Sie erfolgt nicht zu marktüblichen Konditionen, sondern mietfrei oder zu geringen Mietkosten. Betriebskosten werden dabei von den Nutzern übernommen, die meist auch die Räume mit eigenen Mitteln herrichten. Aus einer temporären Nutzung kann unter bestimmten Bedingungen auch eine langfristige, unbefristete Nutzung hervorgehen. Zwischennutzungen schaffen Aufmerksamkeit und sind sichtbare Zeichen des Wandels und der Imageverbesserung. Die Erscheinungsformen von Zwischennutzungen sind vielfältig und bieten auch für Wohnungsunternehmen eine Betätigungsmöglichkeit. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag fünf Zwischennutzungs-Projekte beschrieben: 1. "Künstlerinitiative Läden leuchten in Hamburg" des Wohnungsunternehmens SAGA GWG, bei dem mehrere leer stehende Ladenlokale Künstlern die Möglichkeit bieten, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren; 2. "Es geht auch größer: das Schüler-Hotel in Halle-Neustadt", bei dem ein leer stehendes Studentenheim temporär als Hotel genutzt wird; 3. "Vom Niedersachsenplatz zu den Neustadt-Gärten", bei dem fünf zum Abriss bestimmte Hochhäuser des Bauvereins Halle & Leuna eG vom Verein Kulturblock e.V. aufwendig bespielt werden; 4. "WeddingDress in Berlin - Wettbewerb und Festival" der Berliner degewo, die leere oder frei werdende Geschäfte an Künstler und Kreative vergab; 5. "Leipziger Wächterhäuser - neue Perspektiven für Gründerzeithäuser" des gemeinnützigen Vereins HausHalten e.V., der mit dem Ziel gegründet wurde, gefährdeten Häusern aus der Gründerzeit durch unkonventionelle Nutzungsideen neue Perspektiven zu geben.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 1

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S. 24-27

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