Untersuchungen zum Suizidgeschehen im Landkreis Stade in den Jahren 1960-1971 unter besonderer Berücksichtigung ländlicher Lebensverhältnisse.
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1974
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SEBI: 76/5582
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Zusammenfassung
In den 12 Jahren des Untersuchungszeitraumes steigt die Suizidziffer mit erheblichen Schwankungen von 21,5 auf 30,2 (jährlich pro 100 000 Einwohner) und liegt damit weit über den Ziffern des Landes Niedersachsen und der BRD. Dies widerspricht der immer wieder diskutierten These von der suizidhemmenden Wirkung des ländlichen Raumes.In der Motivliste stehen die endogenen Psychosen mit fast 50Prozent an erster Stelle; die Zahl muß allerdings mit größter Vorsicht betrachtet werden, weil die Diagnose nicht immer von psychiatrisch versierten Ärzten gestellt wird. Der Faktor "Krankheit" beträgt unter den Gesamtmotiven 69,2 Prozent und muß bei der Prophylaxe eine wesentliche Berücksichtigung finden. Bei 29,6 Prozent aller Suizidenten wurde Alkoholabusus festgestellt, wobei der Anteil der verheirateten Männer auffällig hoch ist.
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Hamburg: Jobst Schultze (1974), 60 S., Abb.; Tab.; Lit.; Zus.(med.Diss.; Hamburg 1974)