Altersvorsorge bei Wohnungsgenossenschaften. Internationales Jahr der Genossenschaften 2012.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Viele Wohnungsbaugenossenschaften bieten nicht nur gutes und sicheres Wohnen, sondern eine ganze Palette von Service- und Dienstleistungen an. Vermehrt unterbreiten sie auch spezielle Angebote zur Altersvorsorge, um die Wohnkosten im Alter zu reduzieren. Denn angesichts des demografischen Wandels und der Veränderung des Verhältnisses von Erwerbs- und Alterseinkommens sinkt die Wohnkaufkraft großer Teile der Bevölkerung. Ein spezielles Angebot im Bereich der Altersvorsorge ist der Erwerb zusätzlicher Genossenschaftsanteile zur Reduzierung der Wohnkosten im Alter. Seit dem 1. Januar 2008 wird das Sparen in weiteren Geschäftsanteilen an einer Wohnungsbaugenossenschaft durch das Eigenheimrentengesetz im Rahmen des "Wohn-Riester" gefördert. Voraussetzung ist, dass die Genossenschaften bestimmte Voraussetzungen als Anbieter erfüllen, einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag anwenden und auch bestimmte Satzungsregelungen vornehmen. Hinzu kommen eine gutachterliche Äußerung des Prüfungsverbandes und eine besondere Absicherung des in weiteren Geschäftsanteilen angesparten Vorsorgevermögens. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass es bei der Umsetzung dieses Modells noch viele Hemmnisse gibt und das neue Altersvorsorgeprodukt in der genossenschaftlichen Praxis noch nicht angenommen wird. Zurzeit gibt es erst drei zertifizierte Wohnungsbaugenossenschaften. Mehrere Genossenschaften haben jedoch ihre Satzungen angepasst und wollen weitere Schritte für eine Zertifizierung gehen. Vermehrt gibt es dagegen Wohnungsbaugenossenschaften, die den Erwerb weiterer Genossenschaftsanteile zur Altersvorsorge ohne "Riester-Förderung" anbieten. Im Zuge der vorgesehenen Vereinfachung der privaten Altersvorsorge wird derzeit evaluiert, worin die Hemmnisse beim Erwerb weiterer Genossenschaftsanteile mit staatlicher Förderung bestehen. Der Beitrag wird ergänzt durch Interviews mit der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG sowie der Wohnungsbau und Siedlungswerk Werkvolk eG in Amberg: D. Lönneker: Der Wohn-Riester war ursprünglich für Genossenschaften vorgesehen; D. Kierner: Bei Abwägung aller Vor- und Nachteile überwiegen eindeutig die positiven Aspekte.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 9

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S. 58-61

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