Antinomien des (neuen) Urbanismus. Henri Lefebvre, die HafenCity Hamburg und die Produktion des posturbanen Raumes: eine Forschungsskizze.

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Heidelberg

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0034-0111 (print)

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ZLB: 4-Zs 237
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

Der Artikel untersucht die Paradoxien der Stadtplanung mittels Lefebvres Raumkonzeption. Er zeigt, wie eines der prestigeträchtigsten "Waterfront"-Projekte der aktuellen Stadtplanung in Europa mit der Komplexität der Urbanität kämpft. Letztere wird dabei als spontane, nichtinstrumentelle Erfahrung urbaner Räumlichkeit verstanden, die auf Lefebvres espace vécu verweist, und die innerhalb der Rationalitäten moderner Planung kaum zu erreichen ist. Um dies zu zeigen, untersucht der Artikel empirische Daten, Bildrepräsentationen und Teile des Masterplans, um die Idee zu entwickeln, dass geplante Urbanität eine Antinomie im Zizekschen Sinne darstellt: Sie verunmöglicht Urbanität. Einige Einsichten in dieses Problem werden vorgestellt, das als ernsthafte Restriktion der - wenngleich reflektierten und gut informierten - urbanen Entwicklungsprojekte gelten kann. Indem diese Antinomien reflektiert werden, soll weiteres kritisches Denken zur Verbesserung urbaner Projekte beitragen.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 2

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S. 91-104

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