Public Private Partnership als neuartiges Regelungsmuster zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen.

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Düsseldorf

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ZLB: 2007/460

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Die Erkundung der PPP-Praxis in den Kommunen, auf die sich die Studie konzentriert, hat bislang erst rudimentär stattgefunden. Aufmerksamkeit haben dabei insbesondere PPP-Projekte in Großstädten auf sich gezogen, weil diese eine - auch öffentlichkeitswirksame - Vorreiterrolle spielen. Weniger vermerkt ist, dass seit Anfang der 1990er Jahre auch Klein- und Mittelstädte mit Formen öffentlich-privater Partnerschaften experimentieren. Der Aspekt praktischer Verbreitung von PPP in einem bisher vernachlässigten Untersuchungsfeld wird eingebettet in einen analytischen Ansatz, der neuartige Regelungsmuster, wie sie auch Public Private Partnerships darstellen, in den Mittelpunkt stellt; neuartige Regelungsmuster, die durch Aushandlungsprozesse zwischen Akteuren des öffentlichen und des privaten Sektors entstehen und die diesen Akteuren einen institutionellen Rahmen, d.h. Strukturen und Formen für ihre Kooperationen bereitstellen. Diese Perspektive ist in der Politikwissenschaft, aber auch in anderen Sozialwissenschaften, mit dem Begriff Governance belegt. PPP-Vorhaben in Klein- und Mittelstädten werden so an Hand der allgemeinen Rahmenbedingungen, der Governance und von Output und Outcome verglichen. Das Fazit dieser ersten Sondierung: Public Private Partnership ist in Klein- und Mittelstädten derzeit zwischen "vorsichtigem Optimismus" und "Wissensdefiziten" einzuordnen. difu

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116 S.

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edition der Hans-Böckler-Stiftung; 121