Die Vertriebenen in der Bundesrepublik Deutschland. Mobilität und Klassenstrukturierung in den fünfziger Jahren.
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
1989
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
ZZ
Erscheinungsort
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
SEBI: 91/1415
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
Autor:innen
Zusammenfassung
Thema der Arbeit ist die Untersuchung der Eingliederung der Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg als Teil des Wandels der westdeutschen Bevölkerungs- und Klassenstruktur. Zunächst werden marxistische und nicht-marxistische Klassentheorien darauf untersucht, wie sie die Entwicklung ökonomischer Klassenpositionen zu stabilen sozialen Klassen erklären. Im nächsten Schritt wird die Rekonstruktion der Wirtschafts- und Sozialordnung in Westdeutschland beschrieben. Vor diesem Hintergrund untersucht Park die Integration der Vertriebenen. Dabei betont er die Rolle der Vertriebenenverbände als Organisationen vertriebener Unternehmer und Selbständiger bei der Erhaltung ihres Status. Erleichtert wurde diese durch die Förderung des Mittelstandes als Faktor politischer und ökonomischer Stabilisierung. Ebenfalls von Bedeutung war die Gestaltung des Lastenausgleichs als Ausgleich individuell entstandenen Schadens. Dieser individualisierte Lastenausgleich erzeugte gleichzeitig ein Arbeitskräftepotential, das die untersten Segmente des Arbeitsmarktes einnahm. mneu/difu
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Bielefeld: (1989), 262 S., Tab.; Lit.(soz.Diss.; Bielefeld 1989)