Racial Profiling. Erfahrung, Wirkung, Widerstand.

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Berlin

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ZLB: Kws 732/76

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Abstract

Racial Profiling ist eine diskriminierende und rechtswidrige polizeiliche Praxis, die nur wenig öffentliche Beachtung findet. Im Zentrum der Studie der Kollaborativen Forschungsgruppe Racial Profiling stehen Menschen in der Schweiz, für die rassistische Polizeikontrollen zum Alltag gehören. Hierzu führten wir Interviews mit Personen, die sich selbst als Schwarze*r, Person of Color, Jenische*r, Sinto*Sintezza, Rom*ni, Muslim*in, Asiat*in oder als Migrant*in bezeichnen sowie als Sexarbeiterin tätig sind. Sie alle sind von ähnlichen Formen der Kriminalisierung betroffen, unterliegen jedoch auch spezifischen polizeilichen Praktiken - je nach Geschlecht, Aufenthaltsstatus, Staatsangehörigkeit und sozioökonomischem Status. Neben den konkreten Erlebnissen kommen auch die Folgen und Wirkungen der Kontrollen für die Kontrollierten, betroffene Communitys sowie die Gesellschaft zur Sprache. Thematisiert werden zudem verschiedene Taktiken im Umgang mit der ständigen Gefahr, ins Visier der Polizei zu geraten sowie Strategien, um sich individuell, aber auch kollektiv gegen diese rassistische Praxis zur Wehr zu setzen.

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215 S., 1 Beil.

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