Konversion - Segen oder Fluch. Stadtentwicklung durch Stadtumbau auf Konversionsstandorten.

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Kassel

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ZLB: 97/676-4
IFL: 2000 B 58 - 123
BBR: C 25 483

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Abstract

Die vergleichende Untersuchung verschiedener Konversionsfälle sowie eine Tagung zeigen, daß in inhaltlicher Hinsicht Kasernen oft gute Ansätze für die Entwicklung gemischt genutzter Stadtquartiere und die Ansiedlung von Selbsthilfeprojekten bieten. Methodisch sind für die Konversionsaufgabe, die vergleichbar ist mit den Sanierungsaufgaben der 70er und 80er Jahre, neue Leitbilder der Stadtentwicklung unter Einbeziehung des Nachhaltigkeitsgedankens, koordinativer Planungsmethoden und neuer Wege des föderalen Ausgleiches notwendig. Eine erfolgreiche Konversion verlangt nicht nur die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der Flächen sondern auch Möglichkeiten für Zwischennutzungen und für Experimente über die künftige dauerhafte Nutzung. Ein Bundeskonversionsprogramm sollte rechtliche, verwaltungstechnische, soziale und finanzielle Aspekte einheitlich regeln. Das Instrument der Bauleitplanung ist oft zu schwerfällig für die Unwägbarkeiten der Entwicklung der großen Gebiete. Die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen sollten durch Landespolitik und insbesondere die Landesentwicklungsgesellschaften nicht zu sehr eingeschränkt werden. eh/difu

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133 S.

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Arbeitsberichte des Fachbereichs Stadtplanung, Landschaftsplanung; 123