Auswirkungen dezentralen staatlichen Handelns und daraus abgeleitete Empfehlungen für eine Finanzverteilung im föderalen Staat.

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Münster

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DI
EDOC

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Die grundlegenden Empfehlungen für eine Finanzverteilung, die im Lauf der Analyse untermauert und am Ende der Arbeit dargestellt wurden, sind durchaus orthodox zu nennen, denn die Ansiedlung der Bereitstellung lokaler öffentlicher Güter auf lokaler Ebene ist ebenso wenig eine innovative Empfehlung wie die Rolle des Zentralstaates, national wirksame öffentlicher Güter bereitzustellen und die Haupt- und Führungsrolle bei der staatlichen Umverteilung zu übernehmen. Allerdings wurde diese klassisch zu nennende Rollenverteilung in der Vergangenheit durchaus in Frage gestellt: Insbesondere Gebietskörperschaften der unteren Ebenen seien aufgrund von Externalitäten nicht dauerhaft in der Lage, selbst effizient Steuern einzutreiben. Zudem machten Spillover-Effekte, ineffiziente Wanderungen usw. eine effiziente Bereitstellung öffentlicher Güter unmöglich. Im Reich der wohlfahrtstheoretischen Modellwelten mögen diese Einschränkungen durchaus zutreffen: Dezentrale Bereitstellung wird dort mit Schwächen behaftet sein,unter denen eine zentrale Bereitstellung mit einem allwissenden und wohlmeinenden Zentralstaat nicht leidet. Die vorangegangene Analyse hat demgegenüber versucht, die oft eingeschränkte Relevanz dieser Kritikpunkte für die Realität darzustellen, ebenso die beachtlichen Möglichkeiten der dezentralen Ebene, mit diesen Problemen umzugehen.

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VI, 168 S.

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