Grumsin. Weltnaturerbe im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.

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ZLB: Kws 210/272

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Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin befindet sich ein alter Forst. Seit Jahrhunderten trotzt er allen Absichten einer Umwandlung in Acker- oder Weideland. Heute ist DER GRUMSIN einer der letzten historisch alten Waldstandorte Deutschlands. Dominiert von der Rotbuche und wegen seiner Naturnähe wurde er von der UNESCO mit vier weiteren Flächen in das Weltnaturerbe "Alte Buchenwälder Deutschland" aufgenommen. Es werden die historische Entwicklung, die Einordnung des Grumsin in die baltische Jungmoränenlandschaft, seine interessante Jagdgeschichte und die Tier- und Pflanzenwelt beschrieben. Hier befindet sich der höchstgelegene See Brandenburgs. Nirgendwo in Deutschland brütet der Kranich in solch einer Dichte wie in den abgeschiedenen Waldmooren des Grumsin. Man erfährt von seiner Bedeutung als Forschungsstandort für die Naturwaldentwicklung und auch für die Bewirtschaftung von Buchenwäldern. Ebenso beschrieben wird die Geschichte der Menschen in den Dörfern in ihrer Beziehung zu dieser reizvollen Landschaft, die den Leser auch auf die Umgebung neugierig macht. Die Besonderheit des Grumsin im Ensemble der fünf UNESCO-Weltnaturerbe-Buchwälder Deutschlands ist seine innige Verbindung von Wald, Wasser und Moor. Hinzu kommt ein Relief, wie man es in dieser Steilheit im Tiefland nicht erwartet. Und so ist die immense biologische Vielfalt dieser 590 ha großen Waldfläche nicht verwunderlich.

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166 S.

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Alte Buchenwälder Deutschlands; 3