Bestimmung von leicht flüchtigen Halogenkohlenwasserstoffen in verschiedenen Umweltkompartimenten als Grundlage für die Einschätzung einer möglichen Belastung in Mecklenburg- Vorpommern.

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DE

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Bremen

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ZLB: 95/1142

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DI

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Die "leichtflüchtigen Halogenkohlenwasserstoffe" (LHKW) werden in der metallverarbeitenden, chemischen und pharmazeutischen Industrie etc. angewandt. Einige physikalisch-chemische Eigenschaften haben diese Stoffe in der organischen Synthesechemie zu einem Favoriten gemacht. Die durch die Industrie und private Haushalte erzeugten Emissionen von verschiedenen toxischen LHKW weckten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Dazu gehören vor allem die Ausbreitung durch Verdampfen von Lösemitteln und die Verbrennung chlorhaltiger Kunststoffe. Diese Stoffe kommen in der Luft (Verdampfung von Lösemitteln etc.), im Wasser (Chlorierung) und in den Nahrungsmitteln vor. Ihre Toxizität wirkt vor allem auf das Zentralnervensystem, das Herz, die Leber und die Nieren. In der Arbeit werden die physikalisch-chemischen Eigenschaften, ein Literaturüberblick über das Vorkommen in der Umwelt und die humantoxikologische Bedeutung der LHKW vorgestellt. Durch die Vergleiche der LHKW-Belastung vor und nach der Wende im Untersuchungsgebiet wird geklärt, in welchem Umfang die Veränderungen in der Wirtschaft sich auf die Belastungssituation auswirken. Untersucht wurden das Trinkwasser, Flüsse und Seen, das Badewasser in Schwimmhallen und Freibädern, Klärwerke, der Boden im Umfeld chemischer Reinigungen sowie ausgewählte Getränke. sg/difu

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122 S.

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