Breitband. Themenheft.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: Kws 700 ZB 6762
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Leistungsfähige Breitbandnetze sind in gewerblichen wie auch in privaten Bereichen Standortvorteile, die in Zukunft noch wichtiger werden. Der Bedarf an großen Datenübertragungsraten wird sich stetig erhöhen. Für Städte und Gemeinden im ländlichen Raum ist es daher von großem Interesse, dass Unternehmen und private Haushalte mit einem zukunftsfähigen Breitbandnetz versorgt sind. Daher ist die Breitbandinfrastruktur zu einem Bereich geworden, der von der Erwartung über die Planung bis hin zur Umsetzung ein großes rechtliches und technisches Wissen einserseits und einen umfassenden Marktüberblick von den in den Kommunen handelnden Personen erfordert. In dem Themenheft sind Beiträge versammelt, die sich neben rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen besonders mit der technischen Ausgestaltung des Infrastrukturausbaus beschäftigen: Telefonleitungen liegen in jedem Haus und können für den Zugang ins Internet genutzt werden. Allerdings stoßen die Datenübertragungsraten aufgrund der physikalischen Gegebenheiten immer wieder an ihre Grenzen. Als Nachfolgetechnologie bei Kupferleitungen gilt das Vectoring, von dem man sich auf der so genannten letzten Meile eine Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s verspricht. Mit Techniken zur Steigerung der Datenübertragungsraten geht eine Reduzierung der Reichweite einher. Die Glasfasertechnologie ist dagegen in der Lage, sehr große Datenmengen in der Größenordnung von Gbit/s zu übertragen und bietet daher Zukunftssicherheit für mindestens die nächsten 20 bis 30 Jahren. Die Versorgung eines neuen Gewerbe- oder Wohngebietes kann im Rahmen der Gesamterschließung durchgeführt werden. Allerdings können die Gemeinden diese Kosten bei Umlegungen nach dem Kommunalabgabengesetz nicht in die Erschließungsumlage einfließen lassen. Als kostengünstige Verlegeverfahren bieten sich das Micro-Trenching oder das Mini-Trenching an. Auch die Mitbenutzung vorhandener Infrastrukturen wie Gas- und Wasserleitungen sowie die Nutzung der Eisenbahninfrastruktur ist eine kostengünstige Möglichkeit. Als Alternative zur Breitbandverkabelung wird die Datenübertragung via Funk und per Satellit genannt.
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Journal
Die Gemeinde
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Nr. 17
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S. 916-992