Kommunale Steuerungsstrukturen und Koordination - Zusammenarbeit unterschiedlicher Ressorts und Verwaltungsebenen.

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Berlin

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ZLB: Kws 29/153

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Abstract

Die Integration der Geflüchteten sowie der zahlreichen weiteren Migrantengruppen, die angesichts der großen Aufmerksamkeit, die derzeit der humanitären Zuwanderung zuteil wird, nicht aus dem Blick verloren werden darf, stellt die Kommunen auch auf organisatorischem Gebiet vor neue Herausforderungen. Ein Patentrezept dafür, wie diese Herausforderungen zu bewältigen sind, gibt es nicht; dafür ist die Ausgangslage vor Ort zu unterschiedlich. Dank der mit dem kommunalen Selbstverwaltungsrecht einhergehenden Personal- und Organisationshoheit sind die Kommunen aber in der Lage, eine für die konkrete Situation jeweils passende Lösung zu finden. Wichtig ist dabei, dass sich die Kommunen nicht nur auf ihre eigenen Leistungen konzentrieren, sondern auch die Angebote anderer Akteure (Bund, Länder, Wohlfahrtsverbände, private Initiativen etc.) koordinieren, um so den Integrationsprozess steuern zu können. Im kreisangehörigen Raum kommt es darüber hinaus auch auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der kreisangehörigen Gemeinden und der Landkreise an. Integrative Aufgaben sollten dabei jeweils von der Stelle wahrgenommen werden, die dafür institutionell am besten in der Lage ist.

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S. 31-37

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Difu-Impulse; 1/2018