Monitoring des Störgeschehens in Bahnsystemen.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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DE

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545

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Abstract

Bahnsysteme zeichnen sich unabhängig von ihrer konkreten Ausprägung durch eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aus. Dennoch sind betriebliche Störungen nicht immer vermeidbar. Sowohl auf Ebene der Einzelkomponenten als auch im Zusammenwirken der Systeme und Subsysteme können Fehler und Ausfälle auftreten. Je realistischer die mutmaßliche Dauer eines Störereignisses abgeschätzt werden kann, desto effektiver sind Dispositionsmaßnahmen sowie die Information der Fahrgäste. Das Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme der Technischen Hochschule Zürich hat im Laufe der aktuellen Forschung eine Systematik von Störungsereignissen entwickelt, die in dem Beitrag vorgestellt wird. Für das Störfall-Monitoring ergeben sich daraus vier konkrete Ansatzpunkte: Analyse betrieblicher Störungen; Analyse technischer Störungen: Analyse des Dispositionsprozesses; Analyse der Zusammenhänge von technischen und betrieblichen Störungen. Es wurde eine an Ressourcen orientierte Störungsdefinition aufgestellt, welche für verschiedenartige Bahnsysteme anwendbar ist. In diesem Zusammenhang wird das Monitoring von Störereignissen bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) beschrieben. Bei den SBB werden seit 2001 "Ereignisse im Zugverkehr (ErZu)" erfasst, die Fahrplanabweichungen aufweisen. Die Auswertungen in dem Beitrag beziehen sich beispielhaft auf die Ereignisse im Jahr 2009. In einem ersten Schritt wurden die Felddaten hinsichtlich des an Ressourcen orientierten Ansatzes analysiert. Bemerkenswert ist dabei die Infrastrukturlastigkeit gegenüber der Betriebslastigkeit der Daten. In einem zweiten Schritt wurde die Störungsschwere betrachtet. Die Daten sind für die analytische Ermittlung von erwarteten Beeinträchtigungsdauern unmittelbar nutzbar, denn Fallstudien zeigen typische Störungszeitreihen. So wird es möglich, elementare Parameter des realen Störungsgeschehens nachzurechnen und für die Störungsprognose zu nutzen.

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Verkehr und Technik

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Nr. 3

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S. 83-87

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