Der Kreis schließt sich. Pkw-Schredder-Rückstände - ein aufwändig zu trennender Materialmix.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Die Richtlinie 2000/53/EG der Europäischen Union (EU) über Altfahrzeuge besagt, dass die Wiederverwendung und Verwertung bei allen Altfahrzeugen bei mindestens 95 Prozent des durchschnittlichen Fahrzeuggewichts liegen soll. Ein französisches Unternehmen, angesiedelt auf dem neuen Recycling-Campus in Rocquancourt, hat sich zum Ziel gesetzt, mindestens 85 Prozent der Pkw-Schredder-Rückstände zu verwerten und 10 Prozent energetisch zu nutzen. Auch Material, das zuvor als nicht aufbereitbar galt, soll zuverlässig zurückgewonnen und so eine wichtige Lücke im Recyclingprozess geschlossen werden. Das Inputmaterial (Shredder Residues) besteht aus einem Mix aus Kunststoffen mit unterschiedlichen Hölzern, Gummi, Schaumstoff und Textilien. Die Kunststoffe aus dem Strom mit unterschiedlichen Materialien zu extrahieren, erweist sich als die schwierigste Aufgabe. Absolut notwendig ist es, das Holz vom Kunststoff zu trennen, denn das Holz als Störstoff verhindert eine vermarktbare Kunststoffqualität. Eingesetzt wird eine Sortieranlage mit moderner NIR-Kameratechnik, die in dem Beitrag vorgestellt wird. Durch die hohe spektrale Auflösung können selbst Störstoffe wie nasses Holz detektiert und aussortiert werden. Verkauft werden die sortenreinen Kunststoffe an Kunststoffverarbeiter, die das Material wieder in die Automobilindustrie zurückführen.
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Entsorga
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Nr. 2
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S. 29-30