Die AEG. Aufstieg und Niedergang einer Industrielegende.

Nicolai
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Nicolai

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Berlin

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ZLB: 4-2006/349

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Abstract

Im September 1996 endete nach 113 Jahren die Geschichte der Allgemeinen Electricitäts-Gesellschaft einer der größten deutschen Industriekonzerne. Die wechselvolle Entwicklung der AEG spiegelt Industrie- und Zeitgeschichte eines ganzen Jahrhunderts wider. Warum musste dieses traditionsreiche Unternehmen scheitern? Nach einem spektakulären Aufstieg der AEG von 1883 bis 1912 wechselten sich bis zum Ende des 2. Weltkriegs dramatische Einbrüche und existenzgefährdende Krisen mit bemerkenswerten Wiederaufstiegsphasen ab. Unmittelbar nach 1945 gingen 75 % der Unternehmenssubstanz durch Demontage und Enteignung verloren, dennoch gelang der Wiederaufbau atemberaubend schnell. 1974 geriet der Konzern tief in die roten Zahlen. Von jenem Zeitpunkt an war die Geschichte der AEG im wesentlichen Krisengeschichte. Am 9. August 1982 erfolgte der Antrag auf Eröffnung eines gerichtlichen Vergleichsverfahrens. Es war einer der größten Insolvenzfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Auf spektakuläre Weise gelang es damals, den Anschlusskonkurs zu verhindern. Im Herbst 1985 stieg die Daimler-Benz-AG ein, doch Ende der 80er Jahre schlitterte die AEG wieder in die roten Zahlen. Sanierungsversuche misslangen, Daimler-Benz entschied sich für die Auflösung. Der Niedergang der AEG war ein geradezu klassischer Fall unternehmerischen Versagens. Das Buch fragt nach den Ursachen. difu

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263 S.

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