Klimaschutzszenario 2050. Zusammenfassung des 2. Endberichts. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

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Es werden drei Szenarien mit dem Zeithorizont 2050 beschrieben, aus denen folgende Schlüsse gezogen werden: 1.: Unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten sind die ambitionierten Ziele des Energiekonzepts erreichbar. 2.: Der im Energiekonzept vorgegebene Mindestzielpfad ist für die Jahre 2020 bis 2040 knapp ausreichend, um eine Minderung von 80 % bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Um allerdings eine Minderung von 90 % und mehr bis zum Jahr 2050 zu erreichen, reicht der vorgegebene Mindestzielpfad nicht aus. 3.: Bei einem Zielwert von 95 % Treibhausgasminderung sind deutlich anspruchsvollere Emissionsreduktionen von jedem Sektor zu erbringen, als bei einem Zielwert von 80%. Die Wechselwirkung zwischen den Sektoren wird immer größer. Da das Minderungspotenzial in den Nichtenergiesektoren (insbesondere in der Landwirtschaft) begrenzt ist, müssen die energiebedingten CO2-Emissionen aus den Sektoren Energiewirtschaft, Verkehr (einschließlich des internationalen Luft- und Seeverkehrs), Industrie und Haushalte/GHD in Summe mit etwa 97 % entsprechend überdurchschnittlich reduzieren. Daraus folgt auch, dass im Hinblick auf die Zielerreichung noch ein erheblicher politischer Handlungsbedarf besteht. Kein Sektor kann davon ausgenommen werden.

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55 S.

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