Zur Entwicklung der Sterblichkeit in den alten Bundesländern.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
In den letzten beiden Jahrzehnten hat die Lebenserwartung bei der Geburt, die als zusammenfassender Indikator für die Sterblichkeitsverhältnisse gelten kann, für Frauen und für Männer bundesweit stetig zugenommen. Regionale Disparitäten blieben nach wie vor beträchtlich. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der zukünftigen Entwicklung von regionalen Unterschieden der Sterblichkeit in den alten Bundesländern. Dazu wird die Entwicklung der Mortalität von 1978 bis 1988 getrennt nach großräumigen siedlungsstrukturellen Raumkategorien dargestellt und durch Fortsetzung linearer Trends kurz- bzw. mittelfristig prognostiziert. Die Ergebnisse lassen eine deutliche Persistenz der bisherigen regionalen Disparitäten erwarten. Für die ältere Bevölkerung zeigen die Trends durchgehend eine Verstärkung der geschlechtsspezifischen Unterschiede. Zusätzlich werden Bestimmungsfaktoren der regionalen Disparitäten der Sterblichkeit auf der Basis der 75 Raumordnungsregionen gefunden. Die Analyse dieser Faktoren wird verbunden mit einer Diskussion ihrer zukünftigen Entwicklung. Auch diese Überlegungen führen zu dem Ergebnis, daß die Lebenserwartung kurz- und mittelfristig weiter ansteigen wird. Dabei werden sich die regionalen Unterschiede nicht wesentlich verändern und weiterhin besonders durch sozioökonomische Disparitäten geprägt sein. - (n.Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr.9/10
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S.701-708