Das Umweltwirkgefüge städtischer Siedlungsstrukturen: Darstellung des städtischen Ökosystems durch eine Strukturtypenkartierung zur Bestimmung von Umweltqualitätszielen für die Stadtplanung.
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DE
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Freising
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ZLB: 99/767
BBR: B 13 944
OEKO-BIB
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DI
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Abstract
Städte haben im Verlauf ihrer Geschichte stetig an Bedeutung als Lebensraum des Menschen gewonnen und können als besonders erfolgreiche Ökosysteme bezeichnet werden. Da heute die Grenzen der ökologischen Tragfähigkeit teilweise oder teilräumlich erreicht oder bereits überschritten werden, sind politisch verbindliche Zielvorgaben und umsetzungsfähige Konzepte für eine nachhaltig umweltverträgliche Stadtentwicklung erforderlich, die auf einem umfassenden Verständnis des ökologischen und sozioökonomischen Wirkgefüges der Stadt basieren. Die Untersuchung entwickelt eine Strukturtypenkartierung als räumlich-integrativen Ansatz, mit dem die Betrachtung der Stadt als "Ökosystem" mit einer planungsrelevanten räumlichen Gliederung verbunden und auf dieser Grundlage abgesicherte Information zur Ökologie städtischer Siedlungsstrukturen erarbeitet werden können. Die Strukturtypenkartierung wird in einem 50 qkm großen, repräsentativen Ausschnitt der Stadt München erprobt. Sie geht von den Grundfunktionen der Daseinsvorsorge (Wohnen, Arbeiten, Bildung, Erholung usw.) und deren jeweiligen räumlichen Ausbildungsformen aus, die der Flächennutzungsplanung zugrunde liegen. Diese Kartierung wird in ein geographisches Informationssystem (GIS) überführt, Flächennutzung und physische Rahmenbedingungen wie Flächenversiegelung, Vegetationsbestand oder Einwohnerdichte werden für jede Flächeneinheit quantitativ erhoben oder aus Dateien des städtischen GIS übernommen. Die Strukturtypenkartierung wird in einer Situationsbeschreibung sowie drei Fallstudien angewendet, um das thermische Verhalten, die hydrologischen Eigenschaften sowie den Heizenergiebedarf und die dadurch verursachten Schadstoffemissionen der einzelnen Strukturtypen zu untersuchen, so daß das "Ökosystem" Stadt in seinen Lebensäußerungen erschlossen werden kann. goj/difu
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153 S.
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Landschaftsökologie Weihenstephan; 12