Urbanität als Lebensweise. Zur Kritik der Ausstattungskultur.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Urbanität meint mehr als Vielfalt an kulturellen Einrichtungen, Größe, Dichte und Heterogenität einer Stadt. Urbanität bezeichnet die besondere Lebensweise des Städters im Unterschied zu der des Landbewohners. Historisch ist damit die Urbanität der mitteleuropäischen Stadt nicht losgelöst zu denken von der Emanzipation der bürgerlichen Gesellschaft. Dieser revolutionäre Gehalt der bürgerlichen Stadtkultur ist heute erschöpft. Urbanität wird daher verkürzt auf eine Sozialpsychologie des Städters und auf Standortfaktoren. Stichworte für eine Reformulierung des Konzepts der Urbanität, das die emanzipatorische Tradition der bürgerlichen Stadtkultur unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen fortführt, sind: Überwindung der sozialen Ungleichheit, politische Partizipation, multikulturelle Stadt, Versöhnung mit Natur, Präsenz von Geschichte, neue Einheit des Alltags, Offenhalten von Widersprüchen. (Verf.)

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S. 29-35

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