Neues Modell für ländliche Räume. Potenziale erkennen, bewerten und fördern.

Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung
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Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung

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DE

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Berlin

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0936-9465

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ZLB: Kws 104 ZB 6841
IFL: Z 582
BBR: Z 592
IRB: Z 1795

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Abstract

Im Beitrag wird ein innovatives Raumplanungssystem für die ländlichen Räume vorgestellt. Im Gegensatz zum herkömmlichen, hierarchisch gegliederten zentralörtlichen Prinzip konzentriert sich dieses Modell auf die Fragestellung: Wie können auch in ländlichen Regionen vorhandene Bedeutungsüberschüsse, die meist nicht ökonomischer, sondern vielmehr sozialer, kultureller und geistiger Natur sind, als Werte für unsere gesamte Gesellschaft nutzbar gemacht und deshalb besser gefördert werden? Einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung dieser Potenziale leisten die sogenannten Raumpioniere. Sie sorgen für die Belebung der ländlichen Räume, indem sie mit hohem Engagement eine neue Landkultur entwickeln und neue Formen der Daseinsvorsorge schaffen. Diese muss an den individuellen Potenzialen und Bedürfnissen vor Ort ausgerichtet sein und als Entwicklungsmotor in Zellen organisiert werden. Fördert man diese Potenziale gezielt, so entstehen individuelle Daseinsvorsorgezellen (IDZ), die Dörfer und kleine Landstädte umfassen. Das bestehende Instrument der Integrierten Ländlichen Entwicklung könnte dafür Basis und organisatorischer Rahmen sein. Sie können die neuen Gründerzentren der ländlichen Räume sein. Neben einer vernetzten Organisationsstruktur der Daseinsvorsorge ist die Anbindung der individuellen Daseinsvorsorgezellen an ein überörtliches Mobilitätsnetz von entscheidender Bedeutung. Die kleinräumliche, vernetzte Mobilität könnte z. B. über den Ausbau der Elektromobilität organisiert werden. Als Raumordnungssystem wird ein dreistufiges Modell vorgeschlagen, bestehend aus Metropolen, Mittelraumzellen und Grundraumzellen.

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Planerin

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Nr. 6

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S. 30-33

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