Recht als Medium gesellschaftlicher Selbststeuerung. Eine Untersuchung des Demokratiepotentials neuerer Rechtsentwicklungen unter besonderer Berücksichtigung partizipatorischer Planungs- und Zulassungsverfahren im öffentlichen Recht.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 96/2793

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Zusammenfassung

Die Dissertation untersucht das Demokratiepotential neuerer Rechtsentwicklungen unter Berücksichtigung partizipatorischer Planungsverfahren im Verfassungs- und Verwaltungsrecht. Durch die Neubelebung der gesellschaftlichen Diskussion um Recht, um den Wirtschaftsstandort Deutschland und insbesondere um gesellschaftliche Selbststeuerung steht ein Strukturwandel der staatlichen Institutionen bevor. Der Verfasser setzt sich kritisch mit dem parlamentarisch-demokratischen Rechtsstaat auseinander und kommt zu dem Ergebnis, daß eine Vermittlung gesellschaftlicher Selbststeuerung durch das Recht neuer Institutionalisierungsformen bedarf. Hinsichtlich dieser Erkenntnis werden Verfahrensvorschläge erarbeitet, wobei das Verhältnis von Recht, Staat und Gesellschaft neu akzentuiert wird. Schließlich werden Einzelprobleme einer Entscheidungsbeteiligung im Verwaltungsverfahren erörtert, die durch kooperative Planungs- und Zulassungsverfahren in die Kompetenzen der Verwaltung eingreifen könnten. kirs/difu

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263 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 2 - Rechtswissenschaft; 1845